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Workshop ,,Die Theorie des Chronotopos aus interdisziplinärer Perspektive'' mit Michael Ostheimer (Chemnitz)

— Kategorie:

Eine Veranstaltung des DFG-Graduiertenkollegs 2291 Gegenwart/Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses.

Kurzübersicht
Art des Termins
  • Workshop
Wann 12.07.2022
von 09:00 bis 16:00
Wo Alte Sternwarte, HS Lyra
Name Marlen Arnolds
Kontakt E-Mail-Adresse
Kontakttelefon 0228/73-3808
Termin übernehmen vCal
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Als Ausdruck für den wechselseitigen Zusammenhang so grundlegender Konzepte wie Zeit und Raum bespielt der auf Michail Bachtin zurückgehende Begriff Chronotopos Interessenlagen und Gegenstände vielfältiger Disziplinen, darunter Literatur-, Film- und Medienwissenschaft sowie Soziologie. Es besteht allerdings nach wie vor theoretischer und methodischer Reflexionsbedarf. Der Workshop unternimmt den Versuch einer gegenstandsbezogenen Erprobung des Chronotopos anhand kurzer Vorträge. Die daran anschließende Diskussion bietet die Möglichkeit, mit den Teilnehmer*innen und Michael Ostheimer, der in verschiedenen Publikationen den Versuch unternommen hat, Bachtins Konzept narratologisch und literaturhistorisch neu zu perspektivieren, ins Gespräch zu treten. Neben methodologischen Erwägungen stehen dabei Fragen nach der Anwendung theoretischer Überlegungen, der Schärfung der Theorie und der Übertragbarkeit von Raum-Zeit-Konfigurationen zwischen ästhetischer Formgebung und gesellschaftlichen Zeit- und Raumregimen im Zentrum.

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe ''Zeit|Ordnung. Die Theorie des Chronotopos aus interdisziplinärer Perspektive'' und findet in Kooperation mit dem strukturierten Promotionsprogramm des Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft statt.

Organisation: Daniel Fleuster, Lena Brinkmann, Philip Iser, Carla Steinbrecher, Angelia Gaspardo

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